Referenz- und Konsultationszentrum für Lymphknotenpathologie
Sekretariat: Tel. 0931/31-81246, Fax .../31-81144 (Fr. Fischer, Fr. Schlereth)
Das Institut für Pathologie fungiert als hämatopathologisches Konsultationszentrum. Es ist eines von sechs deutschen Referenzzentren für Lymphknotenpathologie, deren Aufgabe darin besteht, referenzpathologische Diagnosen für Lymphompatienten zu erstellen, die im Rahmen von klinischen Studien behandelt werden. Darüberhinaus werden seine hämatopathologischen Konsiliardienste von Primärpathologen und Klinikern aus dem In- und Ausland in Anspruch genommen. Etabliert und zu einem deutschlandweit führenden und international tätigen Zentrum ausgebaut wurde das Institut vom ehemaligen Institutsleiter, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Konrad Müller-Hermelink.
Lymphome sind Tumoren des lymphatischen Gewebes (z.B. Lymphknoten). Sie werden grob in niedrig und hoch maligne bzw. B- und T-Zell-Lymphome unterteilt, die jeweils zahlreiche Unterformen aufweisen, für deren Diagnostik konventionelle Methoden meist nicht ausreichen. Vielmehr sind zusätzlich zur üblichen histologischen Diagnostik immunhistochemische Färbungen erforderlich, oft darüberhinausgehend weitere (insbesondere molekularpathologische) Untersuchungen. Der damit verbundene, enorme technische Aufwand führte schon vor Jahren zur Herausbildung der Referenzzentren, welche mit ihrer spezialisierten diagnostischen Expertise die korrekte Klassifikation der begutachteten Lymphome gewährleisten.


