Klinische Neuropathologie im Inst. für Pathologie

MTA im neuropathologischen Labor bei der Schnittherstellung

Für alle Einsendungen in die Neuropathologie bitten wir um Benutzung unseres Auftragsformulars. Detaillierte Angaben zu Probenentnahme und Einsendung finden Sie auf den weiterführenden Seiten (zu Gehirn-, Neven-, Muskelbiopsien und Liquor). Bei Unklarheiten geben wir Ihnen gerne auch telefonisch Auskunft. (0931/31-81331).

Auftragsformular  sowie ggf. Beiblatt Liquor_UKW

Das Formular ist bitte vollständig und leserlich auszufüllen inkl. Angaben zur Klinik. Die Angabe der Funknummer des verantwortliches Arztes kann bei evtl. Rückfragen viel Zeit sparen.

Durchgeführt wird das gesamte diagnostische Spektrum neuropathologischer Untersuchungen, insbesondere

Bei der Begutachtung von Biopsaten steht methodisch die normale Histologie im Vordergrund. Gefärbt wird standardmäßig außer mit HE (Hämatoxylin-Eosin) zusätzlich mit van Gieson (zur besseren Abgrenzung von Hirnparenchym gegenüber Bindegewebe) sowie mit der Eisenfärbung, welche Blutungen leicht erkennen läßt. Die normale Histologie wird in besonderen Fällen ergänzt durch immunhistologische Färbungen (z.B. Ubiquitin oder Dystrophin) sowie durch spezielle neuropathologische Imprägnationsverfahren (Bielschowsky).

Wie in der allgemeinen Pathologie gibt es auch in der Neuropathologie eine Schnellschnittdiagnostik im Institut an Hand von nativem Material. 

Bei stereotaktischen Operationen erfolgt die Schnellschnittdiagnostik jedoch zur Minimierung von Wartezeiten an einem neuropathologischen Arbeitsplatz in unmittelbarer Nachbarschaft des neurochirurgischen Operationsraumes.