Intern
    Pathologisches Institut

    Empfehlungen für die Einsendung von Biopsien, Resektaten und Nativmaterial zur histologischen Untersuchung

    Kontakt und Auskünfte: Tel. 0931 / 31-81240

    Wie bei allen anderen Probenarten, bitten wir auch für die Einsendung von Biopsien und Resektaten um lückenlose Probenidentifikation und Beifügung eines vollständig ausgefüllten Auftragsformulars.

    Im einzelnen bitten wir um Beachtung folgender Hinweise:

    • Einsendeschein
      • Bitte vollständig ausfüllen inkl. Angaben zur Klinik
      • Auf Leserlichkeit achten!
      • Die Angabe der Funknummer des verantwortlichen Arztes kann bei evtl. Rückfragen viel Zeit sparen.
    • Fixierung
      • Von Ausnahmen abgesehen (z.B. Schnellschnitt) ist das Gewebe fixiert einzusenden. Die Fixierung erfolgt in der Regel in 4 % Formalin, neutral gepuffert. Für die elektronenmikroskopische Begutachtung wird das Material mit Glutaraldehyd 2,5 % fixiert.
      • Das Präparat sollte frei im Formalin schwimmen. Dies erfordert, im Vergleich zum Präparat, das 10-20fache Formalinvolumen.
      • Die Ischämiezeit (Zeit von Entnahme bis Fixierungsbeginn) sollte < 60 min (besser < 30 min) betragen!
      • Bei Unklarheiten zu den Fixierungsbedingungen geben wir Ihnen gerne telefonisch Auskunft.
    • Nativmaterial
      • Für die Schnellschnittdiagnostik ist das Material immer nativ einzusenden.
      • Bei nativ übersandtem Material bitten wir um die Angabe der Entnahmezeit auf dem Einsendeschein.
    • Probengefäße
      • Bitte mit Namen und Geburtsdatum des Patienten leserlich und wasserfest beschriften.
      • Bei mehreren Proben eines Patienten jeden Behälter einzeln beschriften, durchnummerieren oder Materialbezeichnungen anbringen
      • Nur dicht schließende Probengefäße verschicken, aus denen kein Formalin auslaufen kann (besonders wichtig bei großen Resektaten)
      • Für den Biopsieversand sind im Institut geeignete Probenröhrchen aus Kunststoff sowie adressierte Versandtüten erhältlich.
      • Größere Resektate erfordern Gefäße mit genügend weiter Öffnung, weil das Gewebe nach Formalinfixierung seine Elastizität verliert und enge Öffnungen nicht mehr passiert.
      • Besondere Kennzeichung von Untersuchungsgut mit Gefährdungspotential (infektiös, radioaktiv, spitze Nadeln)
      • Wir bitten um Übereinstimmung der Beschriftung auf Gefäßen und Einsendeschein.
    • Präparatorientierung und -Markierung
      • Angaben zur räumlichen Orientierung (oben/unten, rechts/links, medial/lateral, oral/aboral) sind hilfreich, da aus dem Material selbst häufig nicht ersichtlich (z.B. bei der Orientierung von Sigmaresektaten).
      • Markierungen auf den Präparten mit festsitzenden Fäden, Clips oder Farbstoffen sind noch besser
      • Auch intraoperative Fotos können sehr nützlich sein.
      • Flache Präparate, wie z.B. Schleimhautexzisaten, können auf Kork oder Schaumgummi aufgespannt werden.
      • Mamma(teil)resektate lassen sich vorteilhaft auf Folien aufspannen, deren Skizzen eine hervorragende Orientierung gewährleisten.
    Kontakt

    Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung - Pathologisches Institut -
    Josef-Schneider-Str. 2
    97080 Würzburg

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