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    Pathologisches Institut

    Das Institut in der Köllikerstraße, die 3. Heimstätte der Würzburger Pathologie

    Auf das erste, ausschließlich den eigenen Belangen dienende und in jeder Hinsicht funktionsgerechte Institut wartete die Würzburger Pathologie 33 lange Jahre. Nach ihrer Gründung 1845 mußte sie sich die Arbeitsstätte zunächst mit der Anatomie teilen, zunächst bis 1853 den alten Gartenpavillon, anschließend weitere 25 Jahre das neugebaute Kollegiengebäude.

    Erst 1878, nach 1,5-jähriger Bautätigkeit, ging der Wunsch nach einem separaten Institutsbau in Erfüllung. Da der damalige Leiter der Pathologie, Eduard Rindfleisch, vom Universitätsbaumeister Georg Johann Lutz von Anfang an in die Planungen einbezogen wurde, entsprach das Ergebnis, im Unterschied zu den bisherigen Zuständen, in jeder Hinsicht den Bedürfnissen der Pathologie. Die funktionellen Beschaffenheit der Räume reflektiert die Priorität von studentischer Ausbildung und Sektionstätigkeit (inkl. Demonstration ihrer Ergebnisse für die Klinik) gegenüber experimenteller Forschung.

    Trotzdem residierte die Pathologie nur 43 Jahre in dem Gebäude. Mit dem Umzug der Universitätskliniken an den Würzburger Stadtrand in Grombühl mußte die Pathologie als Dienerin der Klinik abermals die Koffer packen und 1921 einen Neubau am Rande der neuen Kliniken beziehen.

    Der alte Pathologiebau blieb zwar erhalten, wurde aber in der Folge als Fabrikgebäude zweckentfremdet und kürzlich zugunsten eines Parkplatzes abgerissen.

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    Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung - Pathologisches Institut -
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