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    Pathologisches Institut

    Molekulargenetik in der pathologischen Diagnostik

    Seit Aufkommen der Molekulargenetik bzw. -Pathologie im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts hat die neue Methode im letzten Jahrzehnt in der pathologischen Diagnostik enorme Bedeutung gewonnen. Dies führte folgerichtig zur Einrichtung spezialisierter Labors, in der Würzburger Pathologie im Jahre 1998 (Link zum Labor). Seitdem wurde das Spektrum molekulargenetischer Untersuchungen kontinuierlich ausgeweitet. Methodisch basieren sie überwiegend auf der Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR), Sequenziertechniken und Elektrophorese. Die junge Technik mit hohem Wachstumspotential verspricht, die pathologische Diagnostik insbesondere auf dem Gebiet der Tumoren in naher Zukunft zu revolutionieren.

    Entsprechend dem hämatologischen Schwerpunkt des Instituts stehen in der täglichen Routinediagnostik des Würzburger Labors molekulargenetische Untersuchungen zum Nachweis maligner Lymphome (z.B. Klonalitätsanalysen von Immunglobulinen und T-Zell-Rezeptoren) und anderer hämatologischer Neoplasien quantitativ im Vordergrund.

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