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    Pathologisches Institut

    Schüler und Nachfolger Virchows in Würzburg

    Virchows Bedeutung ist auch an der großen Zahl seiner Würzburger Schüler ablesbar, von denen nicht weniger als 50 bekannt oder sogar berühmt wurden, u.a.:

    • Pathologen: Klebs, Eberth, Rindfleisch
    • Anatomen: His, Gegenbauer, Czermak, Häckel, Goll, Grohe
    • Kliniker: Kussmaul, Friedreich, Ziemsen, Gerhardt, Biermer
    • Ethnographen: Bastian, Rohlfs, Nachtigal, Semper

    Nach Virchows Weggang 1856 wurde der vakante Lehrstuhl zunächst 2 Jahre kommissarisch von Nicolaus Friedreich vertreten, danach 7 Jahre lang (wie Virchow) von August Förster. Ab 1865 berief Dekan Franz Rinecker, schon 1849 die treibende Kraft bei Virchows Berufung nach Würzburg, drei seiner Schüler nacheinander auf dessen ehemaligen Lehrstuhl. Sie sorgten dafür, daß der Geist ihres Lehrers bis Anfang des 20. Jahrhunderts im Würzburger Pathologieinstitut präsent blieb.

    • Friedrich von Recklinghausen, Direktor 1865-1872, hatte bei Virchow in Würzburg studiert und war anschließend in Berlin 6 Jahre lang sein 1. Assistent
    • Edwin Klebs, Direktor 1872-1873, zählt ebenfalls zu Virchows Würzburger Studenten und späteren Berliner Assistenten
    • Eduard von Rindfleisch, Direktor 1874-1906, war in Berlin Virchows Doktorand und Assistent.
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