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    Pathologisches Institut

    Haeckels Briefe als Quelle zu Virchow in Würzburg

    Erst Haeckel als Student mit Eltern

    Über Virchow in Würzburg gibt es viele Quellen. Keine jedoch schildert Leben und Wirken des Pathologen so lebendig und anschaulich wie der später berühmte Zoologe Ernst Haeckel in seinen zahlreichen Studentenbriefen aus Würzburg an die Eltern in Berlin (vgl. Bild).

    Haeckel kam 3 Jahre nach Virchow im Herbst 1852 nach Würzburg, um dort bis zu Virchows Rückgang nach Berlin im Herbst 1856 Medizin zu studieren, unterbrochen von 1 Jahr Zoologiestudium in Berlin (Ostern 1854 bis Ostern 1855). Zu Haeckels wichtigsten Würzburger Lehrern gehörte neben Virchow vor allem Albert Kölliker, der sein embryologisches Interesse förderte, das später in der Formulierung des berühmten sog. ontogenetischen Grundgesetzes - die Ontogenese ist die Rekapitulation der Phylogenese - seine Krönung fand.

    Nachdem Haeckel den berühmten Virchow als Medizinstudent kennengelernt hat, akzeptiert ihn dieser im Sommersemester 1856 als Doktorand und machte ihn zu seinem Sektionsassistenten. Dieser erhielt als „Königlich bayerischer Assistent an der pathologisch-anatomischen Anstalt zu Würzburg“ ein Jahresgehalt von 150 Gulden (zum Vergleich: Virchows Professorengehalt betrug bei seinem Amtsantritt 1.200 Gulden).

    Folgende Aspekte des Virchowschen Schaffens in Würzburg beschrieb Haeckel in seinen Elternbriefen (Entwicklungsgeschichte einer Jugend: Briefe an die Eltern 1852/1856) besonders anschaulich:

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